Rund ums Schreiben

Normseiten

Das Literaturcafe klärt auf:

Aufgeklärt: Fünf Missverständnisse über die Normseite und eine Bonusfrage

Detail: SchreibmaschineSeit vielen Jahren bieten wir kostenlos die Normseite als Dokumentvorlage für Word und Open-/LibreOffice zum Download an.

Jetzt schreibt uns ein Leser, er habe gehört »in der Praxis werde die Normseite immer unwichtiger, da die meisten Lektoren den Text so umformatieren, wie sie es brauchen.« Außerdem habe er gesehen, dass andere Websites Arial statt Courier als Schrift empfehlen und eine kleinere Schriftgröße. Das müsse bei einer Normseite doch einheitlich sein. Ein anderer Kommentator vermutet, die Normseite habe etwas mit E-Books zu tun.

Es ist an der Zeit, mit ein paar Fehlern und Missverständnissen bei der Normseite aufzuräumen.

In diesem Beitrag geht es um die Fragen:

  • Welche Rolle spielt die Normseite heutzutage noch?
  • Ist die Normseite eine Dokumentvorlage für E-Books?
  • Welche Schrift und welche Schriftgröße sind korrekt?
  • Was gilt bei Schreibwettbewerben als Einheit?
  • Wie formatiere ich bei einer Normseite Abbildungen, Tabellen und spezielle Texte?
  • Bonusfrage: Theorie und Abrechnung: Wie viele Zeichen hat die Normseite wirklich?

http://www.literaturcafe.de/aufgeklaert-fuenf-missverstaendnisse-ueber-die-normseite/

Advertisements
Kategorien: Rund ums Schreiben, Verlage | Schlagwörter: | Hinterlasse einen Kommentar

Vom um die Dinge schleichen – Inspiration, ohne drüber nachzudenken.

Ich schleiche um eine Szene, weiß nicht genau, wie sie sein soll. Zerbreche mir den Kopf. Keine Lösung. Keine Idee. Dinge, die sich ständig widersprechen. Wenn ich Variante A nehme, funktioniert eine bestimmte andere Szene nicht. Nehme ich Variante B, muss ich vieles im bisherigen Text umbauen.

Im Zweifel an allem und jedem, mache ich etwas ganz anderes. Lese ein Stück Thriller, begleitet oder besser: beobachtet von der Muse-Katze. Trinke Tee, noch mehr Tee, und schwupps … auf einmal, so quasi aus dem Unterirdischen, in dem die Geschichte vor sich hin gearbeitet hat, ist plötzlich die Lösung da. So und nicht anders muss sie aussehen! So und nicht anders wird die Szene verlaufen, die dann Einfluss auf bestimmte andere Szenen und die Aufklärung hat.

Heureka!

Kategorien: Ein Buch schreiben, Krimi schreiben, Romanschreiben, Rund ums Schreiben | Hinterlasse einen Kommentar

Wie man sich …

… setzt, so schreibt man.

Denn der eigene Arbeitsplatz spielt eine nicht unerhebliche Rolle beim Schreiben, finde ich. Hier zum Beispiel genieße ich den Spätherbst beim Korrigieren der Fahnen zu „Narrentanz“. Cafe Latte ausgetrunken, Schreibzeug in Griffweite, bequem die Füße hochstellen.

Und Ihr so?

Anni Bürkl, Fahnen korrigieren

Anni Bürkl, Fahnen korrigieren

Kategorien: Ein Buch schreiben, Rund ums Schreiben | Hinterlasse einen Kommentar

Die wichtigste Schreibregel …

Ich möchte auch ein Buch schreiben, ist einer jener Sätze, die ich am meisten höre. 😉

Dazu gibt es eine wichtige Regel: Schreib! Tu’s! Setz Dich hin, nimm Papier und Stift oder Füllfeder oder Deinen Laptop, ganz egal – aber: FANG AN!

Ja, aber ich finde doch keine Zeit dafür! Ich muss …

Nein. So wird das nix. Wenn Du drauf wartest, dass Dir die Zeit zur Verfügung steht, wirst Du sie nie haben.

Du musst Dich hinsetzen und beschließen: Ich beginne jetzt, mein Buch zu schreiben. Und ich werde dafür Zeit finden.

Im Detail lässt sich das auf verschiedenste Arten lösen: Verzichte aufs Fernsehen. Steh früher auf. Schick die Kinder zu ihrem Vater. Sei erfinderisch. Nimm dir deine Zeit! Schlafen wird sowieso überbewertet. (Scherz. ;-))

Ja, das sind harte Entscheidungen. Aber Du wirst nicht darum herum kommen, wenn Du ein Buch von rund 500.000 Zeichen schreiben willst. An guten Tagen schreibe ich 10.000 Zeichen – Du kannst Dir ausrechnen, wie lange ein Buch allermindestens braucht, um fertig geschrieben zu werden. Und dabei sind noch nicht die Zeiten für Planungen und Überarbeitungen eingerechnet.

Reserviere Dir eine bestimmte Zeit fürs Schreiben (am Dienstag von sieben bis neun) und halte dies auch ein. Schreib es Dir in den Kalender, wenn Du es für nötig befindest. Mach einen Termin draus, den Du mit Dir selbst und Deiner Buchidee hast. Ich habe phasenweise zum Beispiel Montag + Freitag als Schreibtage reserviert. In besonders auftragsintensiven Zeiten könnten das auch nur 4 Stunden pro Woche sein.

Aber tu es!

Und dann leg los!

Na? Hast Du’s getan?

Die meisten tun’s nicht. Aber das ist auch ok!

Kategorien: Ein Buch schreiben, Rund ums Schreiben | Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.